LESERSTORY

Natascha Dobos (Weinstadt): "So
fanden die Buffalo-Stilettos zu mir"


Die Buffalo-Stilettos: ein Traum... (Foto: Dobos)
Die Buffalo-Stilettos: ein Traum... (Foto: Dobos)
...und das aus jeder Perspektive! (Foto: Dobos)
...und das aus jeder Perspektive! (Foto: Dobos)

Als vor ein paar Jahren die Firma "Buffalo" begann, wunderschöne Damenschuhe zu designen, wusste ich sofort: "Ich will welche haben!"

Ich beschloss, mit meinem Liebsten nach Läden zu suchen, die diese Schuhmarke im Sortiment haben. Die waren in unserer Stadt nicht leicht zu finden. Doch nach wochenlanger Suche und Recherche im Internet, fand ich einen Laden.

Wir stürmten ihn an einem Samstag vormittag. Wie zu erwarten war, waren nur noch Restposten dieser Marke zu ergattern. Doch da sah ich sie. Wunderhübsche Stilettos aus schwarzem Satin mit einer großen Schleife an der Ferse. Meine neuen Königinnen der Nacht. So nannte ich sie insgeheim.

Ich suchte nach meiner Größe. Ich bin als Schuhfreak leider ausgerechnet mit einer sehr geläufigen gesegnet: mit 38. Doch ich fand die Schuhe nur noch in kleiner oder größer. Wie nicht anders zu erwarten war. Ich probierte beide Paare und war danach üerzeugt, dass mir die Größeren ebenso gut passten. Dieses stellte sich abends als Irrtum heraus. Plötzlich rutschten sie und taten weh. Das ging gar nicht.

Montags darauf stiefelte ich zu dem Laden und wollte versuchen, sie zu tauschen. Allerdings mit wenig Hoffnung auf eine bessere Alternative. Schließlich glaubte ich, nur noch die kleineren bekommen zu können. Doch das Wunder geschah. Die Verkäuferin fragte mich nach meiner richtigen Größe, ging ins Lager und kam mit dem letzten, dem allerletzten Paar 38er zurück.

"Also das wundert mich jetzt, dass die noch im Lager waren. Die haben sich so gut verkauft, eigentlich hätten diese hier auch schon auf dem Tresen landen müssen. Ich glaube, die haben auf Sie gewartet", sagte die nette Dame. Sie gab mir die Schönen, und ich probierte sie sofort an. Sie passten wie angegossen, drückten nicht, rutschten nicht.

Seit diesem Tag begleiten mich meine Lieblinge zu vielen Gelegenheiten. Zum Abendkleid beim Ball, zu Jeans, zum kleinen Schwarzen. Ich geb sie auch nie wieder her, da sie doch so treu auf mich gewartet haben und sich im Lager des Geschäftes versteckt haben, bis ich kam. (Text: Natascha Dobos)


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